An 2 Tagen hintereinander 2 schwere Verkehrsunfälle mit fatalen Folgen für die Strassenhunde.

Währen beim dunklen Rüden das Vorderbein nicht mehr zu retten war und von unserem Tierarzt amputiert werden musste, hat die Hündin den Kiefer gebrochen und eine schwere Augenverletzung durch den Aufprall erlitten. Unser Tierarzt hat dann den Kiefer gerichtet und mit einem Draht fixiert und das Auge zugenäht.
Doch gestern musste Pebbles, so haben wir sie genannt, notfallmässig in die Uniklinik nach Hua Hin um dort stationär aufgenommen zu werden, denn sie blutete aus der Nase und hatte auch Blut in der Lunge. Jetzt geht es ihr schon wieder etwas besser, denn ihre Atemnot ist zurückgegangen und die Infusionen sorgen dafür, dass sie nicht dehydriert. Doch in wenigen Tagen wird ihr gebrochenen Kiefer noch einmal operiert werden müssen.
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Mit zwei vierbeinigen Patienten in der Tierklinik.

Wieder einmal mussten wir mit zwei schwer kranken Vierbeinern in die Universitätstierklink nach Hua Hin fahren. Während die Hündin Tiev, der größere von Beiden, am ganzen Körper sowie die Augen von hochansteckenden Tumoren (TVT) übersäht ist und mit einer langen Chemotherapie behandelt werden muss, haben die Ärzte bei dem kleinen Mead, der mit den großen Ohren, einen Tumor im Darm festgestellt und 24Stunden später bereits operiert.
Jetzt heißt es Daumen drücken, damit Beide wieder gesund werden.
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Eine traurige Geschichte.

Die kleinen Welpen etwa 4 Wochen alt sind kaum auf der Welt und schon Waisenkinder, denn ihre Mutter wurde zusammen mit zwei anderen freilaufenden Hündinnen vergiftet. Obwohl wir sofort mit ihnen zum Tierarzt sind, kam jede Hilfe zu spät.

Jetzt kümmern wir uns um die 6 kleinen Fellknäul die zum Glück schon an feste Nahrung gewöhnt sind.

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Bekämpfung der Überpopulation von Strassenhunden.

Gestern waren mit dem Betäubungsgewehr im Stahlwerk, am Strand und im Ananasfeld unterwegs um Hunde zu fangen, zu kastrieren und zu impfen. In diesem Jahr haben wir mit unserem Kastrationsteam bereits 801 Kastrationen in unserer Gegend bewältigt, davon 494 Hunde und 307 Katzen. Die Streuner können sich jetzt nicht mehr vermehren und somit wird die Population von freilaufenden Hunden nachhaltig reduziert.

Tausend Dank an die Stiftung Tierbotschafter.ch für die Finanzierung des Kastrationsprojektes gemäß TN&R zum Wohle der Tiere.
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Unsere kleine Tierklinik für Streuner

Ein halbes Jahr ist nun seit Baubeginn vergangen. Die Arbeiten gehen jetzt langsam dem Ende entgegen. Heute ist noch kräftig Aufräum- und Putztag und Nachbesserungen werden auch noch erledigt.  Einen großen Reiskocher habe ich auch besorgt. Hoffe, dass kommende Woche die Fensterbauer und Elektriker für das Untergeschoss kommen.
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Wieder einmal eine tierische Erfolgsgeschichte

Das ist ein gutes aktuelles Beispiel einer gelungen Tierrettung mit Happy End.
Vor einigen Wochen fanden wir diese Hündin am Aquarium in der Provinzhauptstadt Prachuap Khiri Khan. Der haarlosen Körper voller schmerzhafter Räude und auch noch einen großen Tumor am Geschlechtsteil (TVT). Ein Bild des Grauens. Die Essensverkäufer fütterten die Hündin zwar und sie durfte auch im trockenen schlafen, doch keiner konnte sie anfassen, denn die infizierte Haut ist sehr empfindlich und scherzhaft. Mir blieb keine andere Wahl als das Tier mit einem Betäubungspfeil einzufangen.
Die Lehrerin Daeng aus Ban Krut (ein sehr engagiertes Teammitglied) nahm sich der Hündin an und nach vielen Chemotherapien konnten wir sie kastrieren und durch Medikamente ging auch die Räude zurück. Sieht sie jetzt nicht prächtig aus?
Danke an die Lehrerin Daeng für ihre grossartige Pflegearbeit.
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7-Eleven Hunde

Heute kamen 2 neue Hündinnen vor das 7-Eleven Geschäft in der Stadtmitte von Bangsaphan an dem auch schon, wie überall in Thailand, freilaufendende Hunde herumliegen um den kühlen Luftzug zu geniessen der jedes Mal beim Öffnen der Tür herausweht. So mancher Kunde gibt auch kleine Häppchen an die sogenannten „7-Eleven Hunde“. Beide „Neuzugänge“ waren läufig oder hatten die Läufigkeit gerade hinter sich.
Wir mussten also schnell handeln und beschlossen sie zum Kastrieren und impfen einzufangen. Während eine der Hündinnen  sich anfassen lies, musste ich die andere (schwarz/weiss) mit dem Betäubungsgewehr demobilisieren. Unser Tierarzt kam sofort um zu kastrieren. Die schwarz weisse war bereits in der ersten Woche trächtig und die andere hatte einen Tumor an den Eierstöcken der gleich mit der Operation entfernt wurde. Sie können sich jetzt bei uns erst mal von der OP erholen.

Insgesamt konnten wir heute 6 Streuner kastrieren.

Vielen Dank an unser tolles Team und an die Tierbotschafter in der Schweiz
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Chook Dee – eine Erfolgsgeschichte

Chook Dee,
der am 13.08.2016 schwer verunfallte junge Rüde (etwa 1 Jahr alt) mit ausgekugeltem Hüftgelenk und multiplen Beckenbruch, geht es seit seiner OP am 16.08.2016 täglich besser. Er kann wieder laufen, versucht hochzuspringen und kann auch wieder mit dem Schwanz wedeln, wobei er sich immer noch schonen muss. Heute darf er zum ersten mal mit den Anderen zusammen sein und er hat gezeigt, dass er sich in der Gruppe gut einfinden kann.
Natürlich braucht er während der noch andauernden Reha viel Massage und Training.
Wie ihr vielleicht schon gehört habt, vergeben wir für ausgewählte Tiere auch eine Patenschaft für 25 Euro im Monat, damit sind die wesentlichen weiteren Kosten gedeckt, denn bereits die Operation in der Tierklinik hat rund 800,00 Euro gekostet.
Chook Dee soll nicht wieder auf die gefährliche Strasse zurück und daher suchen wir für ihn einen Paten der mit einem monatlichen Beitrag an seinem weiteren Wohl mitwirken möchte.
Jeder Pate bekommen selbstverständlich neben einer Patenschaftsbestätigung auch regelmäßig Berichte mit Bildern über das Wohlergehen seines Patenhundes. Eine Patenschaft ist an keine weiteren Pflichten gebunden und gilt zunächst für ein Jahr. Wer Näheres wissen möchte der schreibe uns bitte eine email an hundehilfe-thailand@gmx.de oder eine Nachricht über FB.

UPDATE:
Chook Dee ist ein richtiger Glückspilz, denn er hat jetzt bereits eine liebe Patin gefunden. Herzlichen Dank an Karin in der Schweiz.
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Junger Rüde vom Auto angefahren

Ein Unfall wie er täglich auf den Strassen von Thailand vorkommt erwischte am späten Freitagabend auch diesen jungen herrenlosen Rüden in Bangsaphan. Feuerwerkskörper wurden zu Ehren des Geburtstages der Königin gezündet und dabei ist er aus Panik in ein Auto gerannt. Unsere Helfer nahmen ihn vom Strassenrand und reinigten sein völlig, durch den Regen durchnässtes und vom Schlamm verschmiertes Fell und brachten ihn zum örtlichen Tierarzt. Dabei wurde Pa in die Hand gebissen, da der arme „ChookDee“ („viel Glück“, so haben wir ihn genannt) grosse Schmerzen hatte. Schon schnell war klar er hatte im Hüftbereich mehrere Brüche und deshalb musste am Samstag morgen in der 40km. entfernten Tierarztpraxis die ersten Röntgenaufnahmen gemacht werden. Auch wenn die Aufnahmen vom altertümlichen Röntgengerät etwas unscharf waren, konnte man gut sehen, dass eine Seite der Hüfte ausgekugelt ist, auch die Hüftpfanne war auf dem Bild verschwunden, desweiteren war auf der anderen Seite noch eine Fraktur im Beckenbereich zu erkennen. ChookDee musste also nach Hua Hin in die grosse 200km entfernte Universitätsklinik zur weiteren Untersuchung und Vorbereitung für eine Operation Stationär aufgenommen werden. Das war gestern gar nicht so einfach, nachdem 4 Bomben in Hua Hin explodierten und es Tote und Verletzte gab und jetzt überall durch die Polizeikontrollen der Verkehr nur langsam vorankam und Soldaten an jeder Ecke standen. Jetzt ist ChookDee erst mal in guten Händen und wir werden sehen wie es mit ihm weitergeht.
UPDATE 14.08.2016:
Die Uniklinik hat gerade angerufen. ChookDee braucht eine Bluttransfusion wegen einer Anämie die nicht vom Unfall sondern von einer Infektion mit Blutparasiten stammt und mit der niedrigen Anzahl an roten Blutkörperchen kann er nicht operiert werden. Die Blutbank hat leider kein Blut mehr vorrätig und daher fahre ich morgen mit unserer Blutspenderin Lisa wieder die 200km nach Hua Hin. Alleine die Operation der multiplen Brüche kostet etwa 700,00 €. Wer also helfen möchte damit der arme ChookDee wieder auf die Beine kommt der kann sich gerne bei mir melden.
UPDATE 15.08.2016:
Lisa wartet bis sie zur Blutspende gerufen wird
UPDATE 16.08.2016:
Heute um 13 Uhr Ortszeit wird ChookDee operiert. wir drücken ihm die Daumen, dass er danach wieder gesund wird.
UPDATE 16.08.2016:

Die Klinik hat eben angerufen. Die OP ist gelungen und er wurde auch gleich kastriert.
UPDATE 17.08.2016:
Der tapfere ChookDee kann wieder fressen und die Blutwerte sind durch die Bluttransfusion von Lisa wieder besser geworden. Wenn er sich weiter so gut erholt, dann wird er am kommenden Wochenende zur Reha in unser Refugium entlassen werden. Er wird zunächst wieder laufen lernen müssen.
UPDATE 20.08.2016
ChookDee ist aus der Klinik entlassen und ihm schmeckt es schon wieder, besonders knupriges Hühnchenfleisch. Auf seinem Rücken zeugen eine gut 10cm lange und an der Hüfte eine 5cm Narbe von der großen Operation. Die kommenden Tage bekommt er Bewegungstherapie und auch die Wunden müssen täglich gereinigt werden.
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UPDATE 21.08.2016:
Die OP-Wunden müssen täglich gereinigt werden. Ich gebe ihm Schmerzmittel, damit er dabei entspannt ist. Er frisst gut und lässt sich gerne kraulen.
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Lisa die Blutspenderin


ChookDee haengt an einer Infustion und bekommt Schmerzmittel. In etwa einer Stunde bekommt er das Blut von Lisa.
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Auffangstation – Refugium

Unser Tierschutzteam hat sich ins Zeug gelegt und heute Spenden für den Bau der Basisstation gesammelt.

Bereits steht das 2-stöckige Häuschen auf dem Auffang-Refugium und ist fast fertig. Jetzt fehlt noch das eigentliche Herzstück: der Kastrationsraum, die Zwinger, Futterküche und Lagerraum.

Wer hilft mit?
Leider ist noch nicht die ganze Finanzierung abgedeckt. Was zudem konkret in der jetzigen Phase noch fehlt ist u.a.:
1.) Ein stabiler Behandlungstisch aus Edelstahl mit Ablauf für die Behandlung der Notfälle.
2.) Gehege und Notfallzwinger sowie weitere Abtrennungen für
den Sandplatz für die gelähmten Hunde.
3.) Trockene Schlafplätze für die Regenzeit.
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Flugpaten gesucht

Wer fliegt ab September 2016 von Bangkok nach Frankfurt, Stuttgart oder München und kann als Flugpate 2 Hunde mitnehmen. Vorzugsweise Direktflüge oder mit kurzen Umsteigezeiten. Wobei zu bedenken ist, dass Arabische Airlines mehrheitlich keine Hunde transportieren.
Den Flugpaten entstehen dadurch weder Kosten noch irgendwelche weiteren Verpflichtungen oder Verzögerungen auf der Reise. Wir übernehmen selbstverständlich alle Kosten für die zusätzliche Buchung der Tiere und kümmern uns um alle notwendigen Dokumente. Die Vierbeiner werden von uns in Flugboxen mit allen Papieren zum Abflugschalter der Fluggesellschaft gebracht und danach am Sondergepäckschalter aufgegeben. Nach der Ankunft in Deutschland müsst ihr lediglich am Sondergepäckschalter, der sich für gewöhnlich ganz in der Nähe des Gepäckbandes befindet, die Hunde in ihren Transportboxen übernehmen und mit dem normalen Reisegepäck in den Ankunftsbereich zu unseren Helfern bringen.
Wer also helfen möchte, dass Hunde zu ihrem neuen Besitzer kommen können, der kann sich per email hundehilfe-thailand@gmx.de bei uns melden, alles Weitere können wir dann noch im Detail besprechen.
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Kastrationsaktionen 2016

Das Halbjahr ist noch nicht vorbei und unser unermüdliches Kastrationsteam hat es in diesem Jahr bereits auf 603 Kastrationen von Straßentieren in Thailand gebracht.
368 Hunde und 235 Katzen, davon insgesamt 528 weibliche und 75 männliche Tiere die selbstverständlich alle mit einer kompletten Schutzimpfung und Zecken bzw. Räudeprophylaxe versorgt wurden. Jedes gesunde Tier wurde gemäß TNR (http://www.tierbotschafter.ch/tnr/kastrieren-statt-toeten/) sogleich in seinen gewohnten Lebensraum zurückgebracht. Bis Ende des Jahres wie auch das Jahr davor, sind rund 1300 Kastrationen geplant, doch es werden sicherlich noch einige mehr werden.
Wir danken allen Kastrationspaten recht herzlich für ihre Hilfe zur Bekämpfung der Überpopulation von freilaufenden Tieren. Einen besonderen Dank geht an die Stiftung Tierbotschafter für die Finanzierung der flächendeckenden Kastrationsaktionen zum Wohle der Tiere.
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Sonntagsruhe auf der Baustelle

Am Sonntag wenn die Arbeiter ihren einzigen freien Tag der Woche mit ihren Familien zusammen verbringen, dann geniessen auch die vierbeinigen Bewohner des Refugiums die Ruhe um im kühlen Schatten des Rohbaus zu entspannen. Noch braucht es viel Phantasie um sich auf der Baustelle die zukünftige Tierklinik für Strassenhunde und Katzen vorzustellen. Doch schon in nur wenigen Wochen können die ersten Patienten behandelt werden, um die sich sonst niemand kümmert. Im OP werden dann auch Kastrationen, gemäß der Studie über TNR (http://www.tierbotschafter.ch/tnr/kastrieren-statt-toeten/), durchgeführt. Nachhaltigkeit ist dabei oberstes Gebot. Für die Einrichtung der Klinik sind wir dringend auf weitere Hilfen angewiesen. Für dieses Projekt könnt ihr mit eurer Spende zum Wohle der Strassentieren in Thailand unter nachfolgendem Link beitragen.

HILFE BEIM BAU DER BASISSTATION AUF UNSEREM REFUGIUM IN THAILAND

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In unserem Bautagebuch  könnt ihr den Fortschritt zeitnah miterleben und auf unserem Blog unserer Tierschutzarbeit verfolgen.
Wer uns mit einer Spende helfen möchte, der kann sich auf unserer
Internetseite oder auf der Seite der Stiftung Tierbotschafter in der Schweiz informieren.

Wir danken euch von ganzem Herzen im Namen der vielen Tiere auf den Strassen Thailands
Heike Thermann aus Bangsaphan
www.hundehilfe-thailand.de

 

Hündin mit Betäubungsgewehr demobilisiert

Auch wenn wir schon viele Hund mit Sticker Tumor (TVT) behandelt haben finden wir dennoch ab und  zu sehr scheue Hunde die diese Tumore an ihrem Geschlechtsteil mit sich tragen und somit auch eine Gefahr für ihre Artgenossen darstellen, denn das Tumorgewebe ist hochinfektiös.
So auch gestern, als ich diese Hündin mit einem Betäubungsgehwehr zur Behandlung und Chemotherapie demobilisieren musste. Wenn alles gut geht wird diese schon ältere Hündin, nach einer wiederholten wöchentlichen Chemotherapie, in etwa 4-5 Wochen geheilt sein, denn unbehandelt würde sie langsam und grausam sterben.
Hier eine Infoseite:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sticker-Sarkom
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TVT der gefährliche Sticker-Tumor, die grausame Krankheit der Strassenhunde

Eine weitere Sorge bereiten uns die derzeit im Nachbarort BanKrut und Umgebung anzutreffenden Hunde, meist Hündinnen, die sich mit einem Sticker-Tumor (TVT- transmissible venereal tumor) angesteckt haben. Dieser Tumor Überträgt sich beim Geschlechtsakt oder aber durch das Blut an der infizierten Stelle. So laufen auch Rüden mit diesem Tumor am Geschlechtsteil und an der Schnauze herum. In unserer Stadt haben wir schon unzählige Fälle erfolgreich mit einer Chemotherapie behandelt, so dass es kaum noch neue Ansteckungen gibt. Doch wir müssen auch in der Umgebung schauen, denn diese Krankheit kennt keine Grenzen. Die Chemotherapien gehen in der Regel über 4 Wochen und kosten umgerechnet 55 Euro, wobei das schon ein Sonderpreis ist. Die Heilungschancen liegen bei 99%. Im Jahr behandeln wir so rund 200 Hunde und das bedeutet Kosten von insgesamt 11.000,00 EURO. Eine Summe dir wir ohne eure Spenden nicht stemmen können. Ohne Behandlung werden die Tumore so groß wie Fußbälle und breiten sich nicht selten über den ganzen Körper aus. Die betroffenen Hunde sterben nicht nur grausam, sondernd diese Krankheit verbreitet sich auch in Windeseile in der ganzen Umgebung. Nur zusammen mit unseren flächendeckenden Kastrationsaktionen können wir auch diese Krankheit bekämpfen. Deshalb haben wir in diesem Jahr bereits 600 Hunde und Katzen auf den Straßen kastriert, damit auch die Überpopulation und damit das Leid der Tiere nachhaltig verhindert wird. Bitte unterstützt uns bei dieser Aufgabe zum Wohle der Tiere.
http://www.hundehilfe-thailand.de/help_for_dog_2_0_008.htm

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Beinamputation nach Verkehrsunfall

Die arme Hündin hatten wir gestern aufgefunden, nachdem durch ein bereits länger zurückliegender Verkehrsunfall ihr Becken gebrochen war und sie ihr Hinterbein beim Laufen so sehr am Boden schleifte, dass es bereits begonnen hatte zu verfaulen. Der Gestank von verwesendem Fleisch hat uns fast den Atem geraubt. Aufgrund der Gefahr einer Sepsis mussten wir sofort handeln und ihr Hinterbein komplett amputieren. Der Notfallzwinger ist leider noch belegt und weitere sind erst im Bau so dass ich sie vorerst bei mir in der Küche bzw. Wohnzimmer zusammen mit einem totkranken mit Blutparasiten infizierten Rüden versorgen muss. Ich hoffe sehr, dass beide Patienten überleben.S__4038712

Update 15.0502016:
Sie ist ausgeschlafen und kann gut fressen und hat schon den ersten Verbandswechsel hinter sich.
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Verkehrsunfall heute Abend

Eigentlich wäre jetzt schon Feierabend gewesen, doch dann der nächste Verkehrsunfall eines Rüden an einer vielbefahrenen Strasse.
Unser Tierarzt vermutete einen Pneumothorax also einen Lungenriss und verwies auf eine besser ausgestattete Klinik mit einem Röntgengerät. Wir haben sofort in den umliegenden Praxen angerufen und waren schon unterwegs um genaueres diagnostizieren zu können als er uns leider eben beim Transport verstorben ist.
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Verkehrsunfall einer Tempelhündin

Einer unserer heutigen Notfälle führte uns zu einem Tempel von Bangsaphan in dem wir schon mehrfach Kastrations- und Impfprojekte durchführten. Eine Hündin war von der Tempelanlage aus über die Hauptstrasse gerannt und wurde von einem Auto angefahren. Anwohner hatten uns heute gerufen, da es aus der Wunde am Schlechtsteil deutlich nach Verwesung roch und die arme Hündin nur auf 3 Beinen laufen konnte. In der Tierarztpraxis angekommen war schnell klar, dass sich nicht nur viele Maden in die stark geschwollene Wunde ihre Gänge gefressen hatten, sondern auch im Becken-Hüftbereich Frakturen als Folge des Unfalls bestehen.
Mit viel Pflege wird sie in einigen Wochen wieder fit sein und hoffentlich an der Strasse besser aufpassen. Ein neues Zuhause haben wir für sie auch schon gefunden.
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Tumor im Auge

Ein älterer Rüde hatte gleich doppeltes Pech. Erst ein Tumor (TVT) am Geschlechtsteil der mit 6 Chemotherapien geheilt wurde und jetzt einen Tumor im Auge. Morgen muss ihm bei unserem Tierarzt das Auge operativ entfernt werden, dann wird es ihm besser gehen.20160404_153006 (Large) 20160404_152945 (Large)

Update 18.04.2016: Der Tumor ist entfernt und die Wunde nach der OP gut verheilt.
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Schlimme Verletzung eines Strassenhundes

Eigentlich sah gestern alles nach einem  Routineeinsatz aus, als wir in eine kleine Ansiedlung gerufen wurden um einem verletzten Strassenhund mit großer Fleischwunde zu helfen. Als wir ankamen stellte sich jedoch schnell heraus, dass das Tier große Schmerzen hatte und keinen an sich heran lies. Nachdem der erste Betäubungspfeil seine Wirkung aufgrund einer abgebrochenen Nadel nur zum Teil entfalten konnte wurde er kurze Zeit später von unseren Helfern Ramona und Lin an einem Haus umstellt.  Gekonnt setzte Lin die ihr gereichte Narkosespritze  in das Hinterteil des  schon leicht schwankenden Rüden  und nur eine Minute später lag er im Tiefschlaf, damit wir ihn zum Tierarzt transportieren konnten. Die große infizierte und schrecklich nach Verwesung stinkende Wunde war übersäht mit hunderten von Fliegenmaden die sich tiefe Gänge ins Fleisch am Hals und Hinterkopf gefressen hatten. Mehr als eine Stunde hat es gedauert, bis auch die letzte Made herausgezogen war. Dann fand Lin die Ursache für das Unglück des Patienten, im Oberkiefer hatte sich ein Hühnerknochen fest verkeilt und daher war die Nahrungsaufnahme nur bedingt möglich und vermutlich kam es dann zu einer Rauferei mit einem Kontrahenten.
Jetzt braucht er intensive Pflege und wir hoffen sehr, dass er wieder völlig gesund wird.
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Update 16.04.2016
Es geht ihm schon viel besser und die Wunde heilt gut.
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Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben…..

Nicht jeder Nachbar ist glücklich neben mir und meinen Hunden zu wohnen. Selbst eindringlich vorgewarnt, dass Hunde nicht unbedingt zu den geräuschlosesten Wesen zählen, möchten einige ausländische Zuwanderer unbedingt neben mir ein Grundstück erwerben, um dort ein Haus zur Vermietung zu bauen. Wenn sich dann die Mieter durch die Hunde gestört fühlen und von Kündigung des Mietvertrages sprechen, wird aus Sorge um finanzielle Einbußen, nicht nur heftig gedroht, sondern es kommt immer wieder zur Anzeige bei der Polizei. Dabei zählt auch nicht, dass ich schon seit vielen Jahren mit meinen Tieren dort wohne und dass die thailändische Bevölkerung damit keine Probleme hat, sondern es wird argumentiert, dass z.B. auch in Europa Ruhestörung wegen Hunden nicht gestattet wäre.
So tragen diese Neuankömmlinge ihre Vorstellung von Gesetz und Ordnung in ihre neue Heimat und versuchen ohne Rücksicht auf die hiesige Mentalität und den oft ungewohnten Umständen, ihren Willen, in vielen Lebensbereichen, durchzusetzen.
Um weiteren Ärger aus dem Weg zu gehen und um drastischere Maßnahmen der Kläger entgegenzuwirken, habe ich beschlossen den Zaun durch eine Mauer um mein Grundstück herum zu ersetzen, denn die Hunde an meinem Wohnhaus sind im Gegensatz zu den Tieren in unserem außerhalb gelegenen Refugium, entweder im großen Rudel unverträglich oder aber behindert bzw. brauchen intensive medizinische Betreuung. Einige sind nur auf Zeit, andere müssen ein Leben lang bleiben.

Die Arbeiter sind sehr fleißig und jeden Tag geht es ein Stück voran, hoffentlich klappt es dann auch mit den Nachbarn.
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Wie der jungen Hündin eine Schlingenfalle zum Verhängnis wurde

Schlingen auszulegen um kleine Eichhörnchen zu fangen, die anschließend auf dem Grill landen, ist bei uns leider weit verbreitet. Auch immer mehr Hunde geraten mit ihren Füssen in solche Schlingenfallen. Obwohl sie sich losreisen können, bleibt die Schlinge fest zugezogen um den Fuß geschnürt und die Tiere erleiden dann grausame Schmerzen. So auch die noch sehr junge schwarze freilaufende Hündin, die ich schon seit 5 Tagen vergeblich versuchte einzufangen. Mit Futter und einer Transportbox hockte ich jeden Tag Morgens und Abends für Stunden auf dem Boden und versuchte ihr Vertrauen zu gewinnen. Zwar hatte ich auch immer das Betäubungsgewehr dabei, nur das wäre nutzlos, denn sie würde bis zum Eintritt der Wirkung im undurchdringlichen, dornigen Unterholz verschwinden. Gestern versuchte ich es dann mit einer hohen Dosierung eines Sedativs im Futter. Nach etwa 40 Minuten begann sie sich hinzulegen um jedoch beim leisesten Geräusch wieder loszulaufen, ihr Gang wirkte bereits etwas unsicher doch der Kopf blieb oben und die Ohren nahmen jedes Geräusch wahr. Aus Erfahrung wusste ich, dass sie in diesem Zustand noch viel Adrenalin aufbauen und losrennen kann, zwar verlangsamt und unsicher aber dennoch schnell genug um zu entwischen. Deshalb robbte ich mich bäuchlings näher um ihr ein Pfeil mit einem hochdosiertem Narkotikum in die Muskeln ihres Hinterteils zu schießen. Durch vorangegangene Sedition hat das Narkosemittel schnell gewirkt, dennoch wankte sie los um dann nach etwa 20 Meter im Gras in einen tiefen Schlaf zu fallen. Danach ging alles ganz schnell, ich legte sie auf meinen Pickup überwachte die Atmung und fuhr schnell zum Tierarzt, der ihr dann die Schlinge vom blutenden Fuß entfernte, die Wunde versorgte und ihr ein Antibiotikum gab. Noch müssen wir den Heilungsverlauf abwarten um zu sehen ob der Fuß erhalten bleibt, fest steht jetzt schon, dass sie leider 2 Ballen eingebüßt hat und dadurch wird auf jeden Fall eine Behinderung auf Dauer bleiben.
Heute Morgen ist sie zwar noch etwas müde, aber schon wieder auf den Beinen und freut sich auf leckeres Futter, danach wird sie auch ein Mittel gegen ihren Bandwurmbefall bekommen.
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Rettungsaktion in den Mangroven

Einer unserer gestrigen Notrufe führte uns in die Mangrovenwälder. Die Anwohner schilderten uns, wie der  schlafende junge Rüde auf der Straße von einem Auto angefahren und daraufhin von einem Rudel Hunde attackiert wurde und dann in die Mangroven geflüchtet ist. Als wir ankamen sahen wir ihn, verwundet und übersäht von Bisswunden im Mangrovenwald zwischen den Wurzeln feststeckend. Eine Brutstätte für Moskitos und auch das gefährlich Dengue Fieber sowie der Malariaerreger suchen sich dort, in der feuchtheißen Umgebung, ihre Opfer. Nicht lange und die Flut wird kommen und der Wasserspiegel wird steigen. Sogleich bin ich, nur mit Badeschlappen an den Füßen und einem Fangnetz bewaffnet, durch den dunklen Schlamm zwischen den Wurzeln hindurch, in diese faszinierende, den Gezeiten angepasste Landschaft  gewatet, um dem verzweifelten Verunfallten zu helfen und ihn aus seiner misslichen Notlage zu befreien. Das Netz erwies sich zwischen dem Wurzelwerk der Mangroven als ungeeignet und so bat ich die Helfer um ein Handtuch und die Fangschlinge aus dem Auto. Bekommen habe ich dann eine alte Bettdecke, aber das war genau das Richtige. Der Rüde war völlig verängstigt und wusste gar nicht was geschehen wird und biss aus Angst um sich. Daher schützte ich meine Hände mit dicken langarmigen Lederhandschuhen und stülpte die Bettdecke über ihn. Langsam und ganz ruhig konnte ich den Verunglückten in die Decke eingewickelt aus dem Wurzelgewirr befreien und an Land bringen.
Bei der darauffolgenden Untersuchung stellte sich heraus, dass durch den Unfall glücklicherweise nichts gebrochen und er mit einer Prellung davon gekommen ist. Die vielen kleinen Bisswunden versorgten wir noch an Ort und Stelle. Dann noch eine Antibiotikaspritze sowie etwas gegen seine Hauptprobleme und auch gleich die obligatorische Schutzimpfung, so konnten wir ihn an die Leute übergeben an deren Haus er jeden Tag sein Futter bekommt und die jetzt noch besser auf ihn aufpassen werden. Heute gehe ich nochmal zur Nachkontrolle nach ihm schauen.
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Erschwerte Kastrationen

Gestern waren wir wieder in der Stadt unterwegs um läufige Hündinnen einzufangen damit wir sie kastrieren und impfen können. Wir hatten mit dem Betäubungsgewehr bereits 3 Hunde erfolgreich gefangen als eine weitere Hündin unter einem Haus verschwand und dort in einer Ecke von einem knurrenden Rüden bewacht wurde. Nur wenige Zentimeter bis zur Betondecke blieben uns, um auf dem, vor Glasscherben und Müll übersäten, vor Schlangen wimmelten und von Fäkalien stinkenden Boden, kriechend in feuchtheißer Hitze  voranzukommen. Dann war ich nur noch etwa 10 Meter entfernt und lag mit dem Gewehr flach auf dem staubigen Boden um meine Augen an die Dunkelheit zu gewöhnen. Plötzlich hatte ich sie im Visier und der Betäubungspfeil flog zischend in ihr Hinterteil. Daraufhin rannte sie in den engen Spalt zwischen den Häusern heraus in Richtung Hauptstraße, doch schon in einem kleinen Nachbargarten begann die Narkose zu wirken und sie schlief schnell ein.

Jetzt müssen wir noch eine weitere Hündin einfangen die im Dschungel in eine schreckliche Drahtschlingenfalle geraten war, nur die Stahlschlinge ist immer noch eng um den Fuß geschlungen. Sie muss solche Schmerzen haben, dass es ihr immer wieder schnell gelingt aus der Schussbahn zu entwischen. Außerdem besteht die Gefahr, dass sie nach dem Treffer bis zur Narkosewirkung sich im undurchdringlichen Dschungel verkriecht und nicht aufzufinden ist. Vermutlich muss das Bein schnell amputiert werden, sonst wird sie an einer Infektion sterben.‘
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Kleine Erfolgsgeschichte

Auch kleine Erfolgsgeschichten können für das betroffene Tier etwas grossartiges sein. So auch der liebe und sehr verschmuste Rüde „Pee Mai“ (neues Jahr) den wir Anfang dieses Jahres mit eingewachsenem Halsband und tiefer Wunde auf der Strasse fanden. Hier der Bericht: http://hundehilfeblog.912.site-bank.de/wordpress/?p=4474
Dank unserer Pflegestelle und dem unermüdlichen Einsatz der Tierschützerin „Pa“ ist die Wunde am Hals so gut wie verheilt. Für Pee Mai hat das neue Jahr eine glückliche Wende und ein neues zufriedenes Leben gebracht. Jetzt fühlt er sich in der Gruppe der anderen Pflegehunde sichtlich wohl.
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