3000 Kastrationen von Streuner auf den Strassen von Thailand

Der April 2017 ist zu Ende und so wird es wieder einmal Zeit die Zahlen, für die von unserem Team geleisteten Kastrationen, der vergangenen 4 Monate zu veröffentlichen. Insgesamt 447 Kastrationen sind es jetzt bereits in diesem Jahr, davon 250 Hunde und 197 Katzen. Ein erfolgreiches und nachhaltiges Projekt zum Wohle der Tiere gemäß der Studie TN&R (Trap, neuter and release), finanziert durch die Stiftung Tierbotschafter.ch.
Rückblickend auf die vergangenen 3 Jahre sind wir nunmehr bei rund 3000 kastrierten und geimpften Tieren angekommen, um die Population der Streuner und damit das unsägliche Tierleid zu reduzieren, mit der Hoffnung, dass solche erfolgreiche Projekte weiter Schule machen.
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Zufahrt in unser Refugium wieder möglich

Diese Woche war es endlich soweit. Die aufgeweichte und nur schwer befahrbare Piste zum Refugium, mit ausgewaschenen tiefen Löchern war abgetrocknet, damit die Firma ihre grossen Trucks mit Füllmaterial schicken konnte. Ganze 7 Lastwagen-Ladungen verteilte ein Traktor auf hunderte von Metern, so dass jetzt eine ebene und gut befestigte kleine Strasse daraus geworden ist. Zu heftig waren die Schäden an unserem Hundetransportfahrzeug und in der Regenzeit war das Refugium der Hunde zeitweise nur durch den Schlamm kämpfend, zu Fuss erreichbar. Von der Stadtverwaltung gab es leider keine Unterstützung für diese öffentliche Zufahrt, zu hoch waren die Reparaturkosten für die zerstörte Infrastruktur durch die verheerende Flutkatastrophe zur Jahreswende. So mussten wir die Sache selbst in die Hand nehmen und sind deshalb sehr froh und äusserst dankbar für die zweckgebundenen Spenden, damit wir unsere Tiere im Refugium wieder problemlos versorgen können.
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Futterspende für die Müllplatzhunde von Ban Krut

IMG_2700 (Large)Heute brachten wir die erste Futterration über 6 Säcke je 20kg Trockenfutter sowie 6 Säcke Reis zu je 15 kg von euren Spenden für alle auf und um den Müllplatz lebenden Hunden, zum Wohnhaus vom alten Mann in unmittelbarer Nähe, wo auch die tägliche Zubereitung erfolgt.
Selbstverständlich soll das nicht alles sein, denn wir beabsichtigen diesen Futterzuschuss von den erhaltenen zweckgebundenen Spenden, monatlich zu liefern.
Tausend Dank an alle die das mit ihrer Spende ermöglicht haben.
Über den genauen Spendenumfang berichte ich dann nach Ostern.

UPDATE 19.04.2017:
Die Spendenaktion für das Futter der Hunde auf dem Müllplatz in Ban Krut war überwältigend.
Insgesamt sind bis jetzt 383,59 € zusammengekommen und so sind die ersten 3 Monate mit jeweils 6x20kg Trockenfutter sowie 6x15kg Reis, schon einmal gesichert.
Wir danken allen für ihre Unterstützung und Hilfsbereitschaft, damit mit ihren Spenden die auf den Müll geworfenen Tiere wenigsten keinen Hunger leiden müssen.
Josephine B. 5,00 €
Manuela S. 22,00 €
Sabine E. 20,00 €
Iris A. 200,27 €
Anette W. 20,00 €
Artur K. 26,32 €
Jutta S. 15,00 €
Franz u Agnes K. 20,00 €
Hans Georg B. 30,00 €
Nikole M. 5,00 €
Mario G. 20,00 €
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Aufruf zur Futterspende für die Müllplatzhunde von Ban Krut

Der weitläufige Strand von Ban Krut ist unter vielen, auch einheimischen Touristen, noch ein Geheimtipp und verspricht einen ruhigen, vom Massentourismus verschonten Urlaub.
Doch dieser Ort hat auch seine Schattenseiten.
IMG_0500_cr (Large)So der Müllplatz IMG_9380 (Large)von Ban Krut auf dem ein sehr tierlieber alter Mann die Plastikreste aussortiert, um mit dem schmalen Ertrag nicht nur seine Familie zu ernähren, sondern auch noch Futter für die unzähligen Hunde zu kaufen, die ihm auf jeden Schritt und Tritt, sogar bis in sein naheliegendes Wohnhaus folgen wo auch Hühner und Kühe leben.
Der Müllplatz ist inzwischen, aufgrund des Bekanntheitsgrades, auch Abladeplatz von ungeliebten Hunden darunter immer mehr Welpen geworden. Nicht wenige „entsorgte“ geschlechtsreife Hunde leiden unter schlimmen Tumoren die oftmals hochansteckend sind und sich auf andere Hunde übertragen. Wir kämpfen täglich darum diese, nicht selten scheuen Tiere, mit dem Betäubungsgewehr einzufangen um sie in unserer Quarantänestation mit einer Chemotherapie zu behandeln, bevor sie kastriert und geimpft werden können.
Nicht nur die kostenintensive Behandlung der kranken Tiere, auch die Kosten für das Futter der vierbeinigen Bewohner auf der Müllhalde ist inzwischen zu einem Problem geworden. Auch wenn hier und da tierliebe Einheimische gekochte Reisabfälle vorbeibringen, reicht es hinten und vorne nicht aus, die vielen Hunde zu versorgen. Der alte Mann kann das nicht alles alleine stemmen.

Daher möchte ich gerne einen Aufruf starten um einen monatlichen Futterzuschuss in Form von Trockenfutter und Reis zu ermöglichen. Ein Sack Trockenfutter mit 20kg kostet 580 THB das sind beim derzeitigen Umrechnungskurs etwa 16,20 €, ein 15kg. Sack Reis kostet 144 THB das einspricht etwa 4,00 €
Mit dieser Kombination von beidem wäre für die Hunde eine einigermassen ausgewogene Grundernährung gesichert.
Wenn ihr euch an dieser Aktion beteiligen möchtet um das monatliche Futter für die Tiere zu sichern, könnt ihr unter dem Vermerk „Müllhalde Ban Krut“ auf unser
deutsches Spendenkonto einzahlen:

Heike Thermann
Noris Bank Berlin
IBAN DE83100777770088889100
BIC/SWIFT-Code NORSDE51XXX

oder
Per PayPal an die Adresse:
hundehilfe-thailand@gmx.de

Oder aber in der Schweiz über die Stiftung Tierbotschafter unter o.g. Vermerk:
http://www.tierbotschafter.ch/home/

Wir sind für jede Hilfe dankbar. Ihr könnt sicher sein, dass dieses Futter zu 100% den Tieren auf dem Müllplatz in Ban Krut zu Gute kommt und wir weiterhin regelmässig darüber berichten.
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UPDATE 08.04.2017
IMG_2700 (Large)Heute brachten wir die erste Futterration über 6 Säcke je 20kg Trockenfutter sowie 6 Säcke Reis zu je 15 kg von euren Spenden für alle auf und um den Müllplatz lebenden Hunden, zum Wohnhaus vom alten Mann in unmittelbarer Nähe, wo auch die tägliche Zubereitung erfolgt.
Selbstverständlich soll das nicht alles sein, denn wir beabsichtigen diesen Futterzuschuss von den erhaltenen zweckgebundenen Spenden, monatlich zu liefern.
Tausend Dank an alle die das mit ihrer Spende ermöglichten.
Über den genauen Spendenumfang berichte ich dann nach Ostern.
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Kastrationen von streunenden Hunden und Katzen im ersten Quartal 2017

Die Kastrationssaison 2017 hat, wegen der schlimmen Flutkatastrophe während der sehr lang anhaltenden Monsunzeit, in diesem Jahr mit erheblicher Verspätung erst Ende Januar 2017 begonnen. Doch wir konnten gut aufholen und sind jetzt aktuell bei 337 Kastrationen davon 200 Hunde und 137 Katzen angekommen. Dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung Tierbotschafter.ch aus der Schweiz geht dieses nachhaltige und bewährte Projekt zur Reduzierung der Population auf Thailands Strassen, gemäß TN&R (http://www.tierbotschafter.ch/tnr/kastrieren-statt-toeten/), kontinuierlich weiter. Ich danke allen fleissigen Helfern für ihren unermüdlichen und nicht immer ganz einfachen Einsatz, damit wir erneut ein erfolgreiches Jahr zum Wohle der Tiere verzeichnen können.
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Neues zuhause für Chipsy gesucht

Eine liebe Tierschützerin in der Türkei kastriert Strassenhunde und rettet die armen Seelen wo sie nur kann, bat mich heute um die Mithilfe bei der Suche nach einem neuen Zuhause für diese wunderhübsche Hündin Chipsy.
Sie wird Ende Juni nach Deutschland mitgebracht, wenn die Papiere fertig sind.
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Mein Name ist Chipsy. Ich bin 1 1/2 Jahre alt, weiblich, kastriert, geimpft und gechipt. Ich lebe in der Türkei. Bis vor 1 Woche habe ich mit meiner Schwester zusammen gelebt. Diese wurde kaltblütig erschossen. Darum ersuche ich hiermit um Asyl in Deutschland, damit ich nicht auch noch erschossen werde.

Im Moment bin ich bei meiner Pflegemami in Sicherheit.

Ich wäre bei aktiven Rentnern, welche viel Zeit für mich haben, gerne Wandern, Fahrradfahren und Spazieren gehen, sehr gut aufgehoben. Ich brauche ganz viel Liebe und Zuwendung weil ich ein wenig ängstlich und schüchtern bin. Mein Reisepass wird erst Ende Juni fertig sein.

Wenn ihr jemanden kennt der eine wirklich treue und anhängliche Gefährtin sucht, meldet euch bei meiner Pflegemami Monika.

email: mofimaus@web.de

Der langersehnte Entlassungstag von Dug Dig

Nach nun fast 4 Wochen durfte Dug Dig geheilt aus der Tierklinik nach Hause entlassen werden. IMG_2649 (Large)
Hier die Geschichte: http://hundehilfeblog.912.site-bank.de/wordpress/?p=4980
An seinem Geschlechtsteil ist die Entzündung verschwunden und auch auf der OP-Narbe zeugt nur noch ein kleines Pflaster von dem großen chirurgischen Eingriff und an die Tage zwischen Hoffen und Bangen. Ein gut gemeinter Rat vom Tierarzt, auf das Gewicht zu achten und mit dem Futter etwas maß zu halten, durften er und sein Frauchen auch noch mit auf den Weg nehmen.
Wir wünschen Dug Dig noch ein langes Leben.
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Kastrationssaison 2017

Damit auch die Kastrationssaison 2017 wieder ein voller Erfolg wird, ist unser mobiles Einsatzteam täglich auf den Strassen und Plätzen unterwegs um das Leid der Tiere zu lindern. Unser Kastrationsteam hat in diesem Jahr bereits 212 Kastrationen an Katzen und Hunden durchgeführt. In diesen Tagen sind wir wieder vermehrt mit unserem mobilen Ärzteteam in den umliegenden Tempelanlagen unterwegs, um die dort lebenden und von den Mönchen versorgten Tiere zu kastrieren und zu impfen, sowie kleine Wunden zu versorgen und Tiermedizin, insbesondere für die Parasitenbehandlung, da zu lassen. Die buddhistischen Mönche helfen eifrig mit um die Tiere zur Sedierung vorzubereiten.
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Bangkaew in Not

Beim armen 9jährigen Bangkaew „Opa“ hatten sich zwei Tumore gebildet von dem einer schon Faustgross geworden war. Die Besitzerin, eine alte Frau, rief uns heute um Hilfe, da sie ihn nur bedingt anfassen konnte und eine Untersuchung daher unmöglich war. Da wir sicher waren, dass er beissen würde, musste ich ihm an Ort und Stelle eine Vollnarkose geben, damit wir ihn zum Tierarzt transportieren konnten. Das tumoröse Gewebe war bei der anschliessenden Operation gut absetzbar und in etwa einer Woche wird alles verheilt sein. So darf er noch einen schönen Lebensabend verbringen.
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Refugiumausbau

Das Refugium wird weiter ausgebaut und neben der Krankenstation mit Quarantänezwinger sowie Behandlungsraum sind weitere Ausläufe mit Schlafplätze für die Vierbeiner am Entstehen.
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„Dug Dig“ hat grosse Probleme

S__4186115Die Besitzerin eines ehemaligen Strassenhundes mit dem Namen „Dug Dig“ hat uns um Hilfe gerufen.
Der örtliche Tierarzt könne nicht mehr helfen und sein Zustand war besorgniserregend. Aus seinem Geschlechtsteil tropfte Blut und alles war entzündet. Heute brachten wir den armen „Dug Dig“ zur genaueren Untersuchung in die Universitätsklinik nach Hua Hin. Die Ärzte diagnostizierten Blasensteine, erhöhte Nierenwerte und entzündete Genitalien. Bevor die Steine entfernt werden können, müssen weitere Untersuchungen folgen und die Entzündung muss sich zurückbilden.  Deshalb muss er für die nächsten Tage in der Klinik bleiben.
S__4210691S__4210694S__4210693S__4210692S__4210730S__4186117UPDATE 03.03.2017:
Gestern habe ich den lieben Dug Dig in der Tierklinik besuchen können. Er freute sich sehr auf die Streicheleinheiten und wurde von vielen Pflegern und Ärzten umsorgt. Der Arzt hat mir dann ausführlich seinen Gesundheitszustand erklärt und auch die Laborwerte. Der Nierenwert ist wieder auf Normal zurück. Der einzige Grund weshalb er noch nicht entlassen werden konnte, sind etwas Wundheilungsstörungen sowie die damit verbundenen Schwellungen. Die Gefahr der Wundinfektion ist einfach noch zu groß und daher soll er noch bis zur endgültigen Abheilung in der Klinik bleiben. Wir haben diesmal darauf verzichtet ihn umzudrehen um die Wunde zu fotografieren, denn das hätte ihm unnötig Schmerzen bereitet. Die erfreuliche Nachricht war, dass er jetzt jedenfalls nicht mehr in Lebensgefahr ist.
Danach habe ich die erste Zwischenrechnung bezahlt, siehe Rechnungsbeleg. Es waren bisher, inkl. der Operation , 18.975 THB das sind umgerechnet etwa 515,00 €
Wenn jemand etwas dazugeben möchte, damit Dug Dig wieder völlig gesund wird, würden wir uns sehr freuen. So können wir auch weiterhin Tiere in Not helfen.
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My dogs must leave me

Several dog-haters in my neighborhood of Suan Luang forced me, with the help of the local police, to remove my  dogs from my house and take it to our new land for abandoned animals. Today this was the big move to the new place.

Mehrere Hundehasser in meiner Nachbarschaft von Suan Luang, zwangen mich mit Hilfe der örtlichen Polizei, meine Hunde von meinem Wohnhaus zu entfernen und ins Refugium für verstossene Tiere zu bringen. Heute war der grosse S__4153356 S__4153357 S__4153358 S__4153359
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Tierhilfe auf der Müllkippe

Ein sehr tierlieber alter Mann lebt von dem was andere auf die Müllkippe von Ban Krut wegwerfen. Mit dem wenigen was er hat, hilft er vielen herrenlosen Tieren die ihm vertrauen und auf Schritt und Tritt folgen. Abends nach Feierabend, gehen sie im grossen Rudel mit ihm in sein nahelegendes Haus an dem auch Kühe, Hühner und Enten leben. Regelmässig schauen wir mit unseren Helfern und unserem Tierärzteteam vorbei, um Neuzugänge zu kastrieren und um kranke Tiere zu behandeln.S__4128939 S__4128938 S__4128957 S__4128968 S__4128940 16776772_1073491616113191_1513745336_o
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Kastrationstag in der Schule

Bei unserer sonntäglichen Kastrationsaktion, standen unsere OP-Tische heute in der Schule vom Nachbarort Ban Krut. So konnten 2 Tierärzten gleichzeitig arbeiten, während unsere Helfer in der Umgebung Streuner einfingen. Viele Anwohner nutzten die Gelegenheit, um mit ihren Hunden und Katzen zum Kastrieren und Impfen vorbeizukommen. Mit Hilfe der Stiftung Tierbotschafter wurde es wieder einmal ein erfolgreicher Tag zum Wohle der Tiere.S__4055076S__4055085 S__4055090 S__4055084
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Besuch im Tempel

Regelmässig besuchen wir die Tempelanlagen, um die von den Mönchen betreuten herrenlose Tiere zu kastrieren und zu impfen, sowie gegen Parasiten zu behandeln. Dabei treffen wir nicht nur auf verletzte Hunde, sondern müssen auch immer wieder feststellen, dass sich dort auch der hochansteckende Sticker Tumor (TVT) verbreitet und mit einer Chemotherapie behandelt werden muss.S__3883017 S__3883010 S__3883011S__3883028

Verschiedene Tumore bei Hunden

Auf die zahlreichen Fälle von unterschiedlichen Tumoren müssen wir schnell reagieren, entweder mit eine OP oder mit einer Chemotherapie, nur dann ist eine gute Heilungschange zu prognostizieren.
So auch die beiden Fälle von heute mit einem operablen Geschwulst sowie einem Sticker Tumor (TVT).
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Impftag im Refugium

Heute war es mal wieder soweit, der grosse jährliche Impftag in unserem Refugium für verstossene Tiere. Auch wenn einige Vierbeiner diese Prozedur eher misstrauisch betrachten und sich lieber erst mal im sicheren Dickicht verstecken, ist der Impfschutz gegen die gefährlichen Krankheiten unerlässlich.
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Der Sticker Tumor, eine qualvolle Krankheit der Strassenhunde

Sehr häufig findet sich der hochansteckende Sticker Tumor (TVT) an den Geschlechtsteilen der Strassenhunden von Thailand. Dieser Tumor wächst unaufhörlich und führt unbehandelt zum langsamen und schmerzhaften Tod des Tieres.
So auch diese Hündin die wir in Pran Buri Nähe Hua Hin auf der Srasse an einem Einkaufszentrum fanden und in unsere Krankenstation mitnahmen.

Sie bekommt jetzt eine wöchentliche Chemotherapie und wird bald von ihrem Leiden geheilt sein. Danach wird sie noch kastriert und geimpft.
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Frohe Weihnachten und alles Gute zum neuen Jahr

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Liebe Tierfreunde,
heute ist der vierte Advent und schon steht Weihnachten vor der Tür.

img_2166-largeWir blicken zurück auf ein erfolgreiches Jahr 2016 in dem wir mit vereinten Kräften, auf unserem weitläufigen Refugiumgelände für verstossene Tiere, in nur 6 Monaten Bauzeit, eine Pflegestation für Strassenhunde errichteten. Neben einem gut ausgestattetem OP-Raum mit angrenzenden img_2170-largeNotfallzwingern und Ausläufen, wurde noch eine Futterküche und ein Lagerraum nebst Sanitärräumen mit Hundedusche in das Gebäude integriert, sowie weitere Räume in der 1.Etage in der die Pflegehelfer übernachten und die oft schwer kranken Tiere rund um die Uhr betreuen können. Kurz nach der Fertigstellung Ende Oktober sind auch gleich die ersten Patienten eingezogen, seither haben wir 20161206_120037-largeVollauslastung und viele Hunde konnten durch diese Einrichtung bereits das Leben gerettet werden.
Unzählige Notfälle durch Unfall und schwerer Krankheit sind in diesem Jahr wieder gesund gepflegt in ihr zuhause entlassen worden.s__7667782
Unsere Kastrationsaktionen brachten es im img_0885-largeabgelaufenen Jahr 2016 auf rund 1000 Hunde und Katzen die unser Ärzteteam mit Hilfe vieler fleissiger Helfer auf den Strassen Thailands gemäss TN&R kastrierten und impften und somit ein besseres Leben ermöglichten.
Auch einige, besonders schwer vermittelbare ältere Hunde, fanden durch Adoption, ein neues Zuhause . Vier langjährige Schützlinge sind bis in die Schweiz gereist und fühlen sich dort bei ihren neuen Besitzern sehr wohl.
20161206_1036220-largeEine schwere Flutkatastrophe Anfang Dezember ist über das Land hereingebrochen und viele Menschen haben ihr ganzes Hab und Gut verloren, das örtliche Krankenhaus wurde ebenfalls schwer beschädigt.  Das hat auch uns nochmal alle Kraft gekostet, Tiere aus der überfluteten Gebieten in Sicherheit zu bringen. Jetzt nachdem das Wasser zurückgegangen ist, sind die vielen Schäden sichtbar und wir sind noch eine Weile mit den Aufräum- und Reparaturarbeiten beschäftigt.

Wir danken allen Helfern, die sich überwiegend ehrenamtlich engagieren, sowie der Stiftung Tierbotschafter für die grossartige Unterstützung, aber auch den vielen Spendern weltweit.

Wir wünschen allen eine frohe Weihnachtszeit und ein gutes neues Jahr 2017.
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Mit tierischen Grüssen
Hundehilfe Thailand
Heike Thermann

An 2 Tagen hintereinander 2 schwere Verkehrsunfälle mit fatalen Folgen für die Strassenhunde.

Währen beim dunklen Rüden das Vorderbein nicht mehr zu retten war und von unserem Tierarzt amputiert werden musste, hat die Hündin den Kiefer gebrochen und eine schwere Augenverletzung durch den Aufprall erlitten. Unser Tierarzt hat dann den Kiefer gerichtet und mit einem Draht fixiert und das Auge zugenäht.
Doch gestern musste Pebbles, so haben wir sie genannt, notfallmässig in die Uniklinik nach Hua Hin um dort stationär aufgenommen zu werden, denn sie blutete aus der Nase und hatte auch Blut in der Lunge. Jetzt geht es ihr schon wieder etwas besser, denn ihre Atemnot ist zurückgegangen und die Infusionen sorgen dafür, dass sie nicht dehydriert. Doch in wenigen Tagen wird ihr gebrochenen Kiefer noch einmal operiert werden müssen.
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Mit zwei vierbeinigen Patienten in der Tierklinik.

Wieder einmal mussten wir mit zwei schwer kranken Vierbeinern in die Universitätstierklink nach Hua Hin fahren. Während die Hündin Tiev, der größere von Beiden, am ganzen Körper sowie die Augen von hochansteckenden Tumoren (TVT) übersäht ist und mit einer langen Chemotherapie behandelt werden muss, haben die Ärzte bei dem kleinen Mead, der mit den großen Ohren, einen Tumor im Darm festgestellt und 24Stunden später bereits operiert.
Jetzt heißt es Daumen drücken, damit Beide wieder gesund werden.
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Eine traurige Geschichte.

Die kleinen Welpen etwa 4 Wochen alt sind kaum auf der Welt und schon Waisenkinder, denn ihre Mutter wurde zusammen mit zwei anderen freilaufenden Hündinnen vergiftet. Obwohl wir sofort mit ihnen zum Tierarzt sind, kam jede Hilfe zu spät.

Jetzt kümmern wir uns um die 6 kleinen Fellknäul die zum Glück schon an feste Nahrung gewöhnt sind.

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Bekämpfung der Überpopulation von Strassenhunden.

Gestern waren mit dem Betäubungsgewehr im Stahlwerk, am Strand und im Ananasfeld unterwegs um Hunde zu fangen, zu kastrieren und zu impfen. In diesem Jahr haben wir mit unserem Kastrationsteam bereits 801 Kastrationen in unserer Gegend bewältigt, davon 494 Hunde und 307 Katzen. Die Streuner können sich jetzt nicht mehr vermehren und somit wird die Population von freilaufenden Hunden nachhaltig reduziert.

Tausend Dank an die Stiftung Tierbotschafter.ch für die Finanzierung des Kastrationsprojektes gemäß TN&R zum Wohle der Tiere.
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Unsere kleine Tierklinik für Streuner

Ein halbes Jahr ist nun seit Baubeginn vergangen. Die Arbeiten gehen jetzt langsam dem Ende entgegen. Heute ist noch kräftig Aufräum- und Putztag und Nachbesserungen werden auch noch erledigt.  Einen großen Reiskocher habe ich auch besorgt. Hoffe, dass kommende Woche die Fensterbauer und Elektriker für das Untergeschoss kommen.
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Wieder einmal eine tierische Erfolgsgeschichte

Das ist ein gutes aktuelles Beispiel einer gelungen Tierrettung mit Happy End.
Vor einigen Wochen fanden wir diese Hündin am Aquarium in der Provinzhauptstadt Prachuap Khiri Khan. Der haarlosen Körper voller schmerzhafter Räude und auch noch einen großen Tumor am Geschlechtsteil (TVT). Ein Bild des Grauens. Die Essensverkäufer fütterten die Hündin zwar und sie durfte auch im trockenen schlafen, doch keiner konnte sie anfassen, denn die infizierte Haut ist sehr empfindlich und scherzhaft. Mir blieb keine andere Wahl als das Tier mit einem Betäubungspfeil einzufangen.
Die Lehrerin Daeng aus Ban Krut (ein sehr engagiertes Teammitglied) nahm sich der Hündin an und nach vielen Chemotherapien konnten wir sie kastrieren und durch Medikamente ging auch die Räude zurück. Sieht sie jetzt nicht prächtig aus?
Danke an die Lehrerin Daeng für ihre grossartige Pflegearbeit.
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7-Eleven Hunde

Heute kamen 2 neue Hündinnen vor das 7-Eleven Geschäft in der Stadtmitte von Bangsaphan an dem auch schon, wie überall in Thailand, freilaufendende Hunde herumliegen um den kühlen Luftzug zu geniessen der jedes Mal beim Öffnen der Tür herausweht. So mancher Kunde gibt auch kleine Häppchen an die sogenannten „7-Eleven Hunde“. Beide „Neuzugänge“ waren läufig oder hatten die Läufigkeit gerade hinter sich.
Wir mussten also schnell handeln und beschlossen sie zum Kastrieren und impfen einzufangen. Während eine der Hündinnen  sich anfassen lies, musste ich die andere (schwarz/weiss) mit dem Betäubungsgewehr demobilisieren. Unser Tierarzt kam sofort um zu kastrieren. Die schwarz weisse war bereits in der ersten Woche trächtig und die andere hatte einen Tumor an den Eierstöcken der gleich mit der Operation entfernt wurde. Sie können sich jetzt bei uns erst mal von der OP erholen.

Insgesamt konnten wir heute 6 Streuner kastrieren.

Vielen Dank an unser tolles Team und an die Tierbotschafter in der Schweiz
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