„Dug Dig“ hat grosse Probleme

S__4186115Die Besitzerin eines ehemaligen Strassenhundes mit dem Namen „Dug Dig“ hat uns um Hilfe gerufen.
Der örtliche Tierarzt könne nicht mehr helfen und sein Zustand war besorgniserregend. Aus seinem Geschlechtsteil tropfte Blut und alles war entzündet. Heute brachten wir den armen „Dug Dig“ zur genaueren Untersuchung in die Universitätsklinik nach Hua Hin. Die Ärzte diagnostizierten Blasensteine, erhöhte Nierenwerte und entzündete Genitalien. Bevor die Steine entfernt werden können, müssen weitere Untersuchungen folgen und die Entzündung muss sich zurückbilden.  Deshalb muss er für die nächsten Tage in der Klinik bleiben.
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My dogs must leave me

Several dog-haters in my neighborhood of Suan Luang forced me, with the help of the local police, to remove my  dogs from my house and take it to our new land for abandoned animals. Today this was the big move to the new place.

Mehrere Hundehasser in meiner Nachbarschaft von Suan Luang, zwangen mich mit Hilfe der örtlichen Polizei, meine Hunde von meinem Wohnhaus zu entfernen und ins Refugium für verstossene Tiere zu bringen. Heute war der grosse S__4153356 S__4153357 S__4153358 S__4153359
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Tierhilfe auf der Müllkippe

Ein sehr tierlieber alter Mann lebt von dem was andere auf die Müllkippe von Ban Krut wegwerfen. Mit dem wenigen was er hat, hilft er vielen herrenlosen Tieren die ihm vertrauen und auf Schritt und Tritt folgen. Abends nach Feierabend, gehen sie im grossen Rudel mit ihm in sein nahelegendes Haus an dem auch Kühe, Hühner und Enten leben. Regelmässig schauen wir mit unseren Helfern und unserem Tierärzteteam vorbei, um Neuzugänge zu kastrieren und um kranke Tiere zu behandeln.S__4128939 S__4128938 S__4128957 S__4128968 S__4128940 16776772_1073491616113191_1513745336_o
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Kastrationstag in der Schule

Bei unserer sonntäglichen Kastrationsaktion, standen unsere OP-Tische heute in der Schule vom Nachbarort Ban Krut. So konnten 2 Tierärzten gleichzeitig arbeiten, während unsere Helfer in der Umgebung Streuner einfingen. Viele Anwohner nutzten die Gelegenheit, um mit ihren Hunden und Katzen zum Kastrieren und Impfen vorbeizukommen. Mit Hilfe der Stiftung Tierbotschafter wurde es wieder einmal ein erfolgreicher Tag zum Wohle der Tiere.S__4055076S__4055085 S__4055090 S__4055084
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Besuch im Tempel

Regelmässig besuchen wir die Tempelanlagen, um die von den Mönchen betreuten herrenlose Tiere zu kastrieren und zu impfen, sowie gegen Parasiten zu behandeln. Dabei treffen wir nicht nur auf verletzte Hunde, sondern müssen auch immer wieder feststellen, dass sich dort auch der hochansteckende Sticker Tumor (TVT) verbreitet und mit einer Chemotherapie behandelt werden muss.S__3883017 S__3883010 S__3883011S__3883028

Verschiedene Tumore bei Hunden

Auf die zahlreichen Fälle von unterschiedlichen Tumoren müssen wir schnell reagieren, entweder mit eine OP oder mit einer Chemotherapie, nur dann ist eine gute Heilungschange zu prognostizieren.
So auch die beiden Fälle von heute mit einem operablen Geschwulst sowie einem Sticker Tumor (TVT).
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Impftag im Refugium

Heute war es mal wieder soweit, der grosse jährliche Impftag in unserem Refugium für verstossene Tiere. Auch wenn einige Vierbeiner diese Prozedur eher misstrauisch betrachten und sich lieber erst mal im sicheren Dickicht verstecken, ist der Impfschutz gegen die gefährlichen Krankheiten unerlässlich.
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Der Sticker Tumor, eine qualvolle Krankheit der Strassenhunde

Sehr häufig findet sich der hochansteckende Sticker Tumor (TVT) an den Geschlechtsteilen der Strassenhunden von Thailand. Dieser Tumor wächst unaufhörlich und führt unbehandelt zum langsamen und schmerzhaften Tod des Tieres.
So auch diese Hündin die wir in Pran Buri Nähe Hua Hin auf der Srasse an einem Einkaufszentrum fanden und in unsere Krankenstation mitnahmen.

Sie bekommt jetzt eine wöchentliche Chemotherapie und wird bald von ihrem Leiden geheilt sein. Danach wird sie noch kastriert und geimpft.
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Frohe Weihnachten und alles Gute zum neuen Jahr

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Liebe Tierfreunde,
heute ist der vierte Advent und schon steht Weihnachten vor der Tür.

img_2166-largeWir blicken zurück auf ein erfolgreiches Jahr 2016 in dem wir mit vereinten Kräften, auf unserem weitläufigen Refugiumgelände für verstossene Tiere, in nur 6 Monaten Bauzeit, eine Pflegestation für Strassenhunde errichteten. Neben einem gut ausgestattetem OP-Raum mit angrenzenden img_2170-largeNotfallzwingern und Ausläufen, wurde noch eine Futterküche und ein Lagerraum nebst Sanitärräumen mit Hundedusche in das Gebäude integriert, sowie weitere Räume in der 1.Etage in der die Pflegehelfer übernachten und die oft schwer kranken Tiere rund um die Uhr betreuen können. Kurz nach der Fertigstellung Ende Oktober sind auch gleich die ersten Patienten eingezogen, seither haben wir 20161206_120037-largeVollauslastung und viele Hunde konnten durch diese Einrichtung bereits das Leben gerettet werden.
Unzählige Notfälle durch Unfall und schwerer Krankheit sind in diesem Jahr wieder gesund gepflegt in ihr zuhause entlassen worden.s__7667782
Unsere Kastrationsaktionen brachten es im img_0885-largeabgelaufenen Jahr 2016 auf rund 1000 Hunde und Katzen die unser Ärzteteam mit Hilfe vieler fleissiger Helfer auf den Strassen Thailands gemäss TN&R kastrierten und impften und somit ein besseres Leben ermöglichten.
Auch einige, besonders schwer vermittelbare ältere Hunde, fanden durch Adoption, ein neues Zuhause . Vier langjährige Schützlinge sind bis in die Schweiz gereist und fühlen sich dort bei ihren neuen Besitzern sehr wohl.
20161206_1036220-largeEine schwere Flutkatastrophe Anfang Dezember ist über das Land hereingebrochen und viele Menschen haben ihr ganzes Hab und Gut verloren, das örtliche Krankenhaus wurde ebenfalls schwer beschädigt.  Das hat auch uns nochmal alle Kraft gekostet, Tiere aus der überfluteten Gebieten in Sicherheit zu bringen. Jetzt nachdem das Wasser zurückgegangen ist, sind die vielen Schäden sichtbar und wir sind noch eine Weile mit den Aufräum- und Reparaturarbeiten beschäftigt.

Wir danken allen Helfern, die sich überwiegend ehrenamtlich engagieren, sowie der Stiftung Tierbotschafter für die grossartige Unterstützung, aber auch den vielen Spendern weltweit.

Wir wünschen allen eine frohe Weihnachtszeit und ein gutes neues Jahr 2017.
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Mit tierischen Grüssen
Hundehilfe Thailand
Heike Thermann

An 2 Tagen hintereinander 2 schwere Verkehrsunfälle mit fatalen Folgen für die Strassenhunde.

Währen beim dunklen Rüden das Vorderbein nicht mehr zu retten war und von unserem Tierarzt amputiert werden musste, hat die Hündin den Kiefer gebrochen und eine schwere Augenverletzung durch den Aufprall erlitten. Unser Tierarzt hat dann den Kiefer gerichtet und mit einem Draht fixiert und das Auge zugenäht.
Doch gestern musste Pebbles, so haben wir sie genannt, notfallmässig in die Uniklinik nach Hua Hin um dort stationär aufgenommen zu werden, denn sie blutete aus der Nase und hatte auch Blut in der Lunge. Jetzt geht es ihr schon wieder etwas besser, denn ihre Atemnot ist zurückgegangen und die Infusionen sorgen dafür, dass sie nicht dehydriert. Doch in wenigen Tagen wird ihr gebrochenen Kiefer noch einmal operiert werden müssen.
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Mit zwei vierbeinigen Patienten in der Tierklinik.

Wieder einmal mussten wir mit zwei schwer kranken Vierbeinern in die Universitätstierklink nach Hua Hin fahren. Während die Hündin Tiev, der größere von Beiden, am ganzen Körper sowie die Augen von hochansteckenden Tumoren (TVT) übersäht ist und mit einer langen Chemotherapie behandelt werden muss, haben die Ärzte bei dem kleinen Mead, der mit den großen Ohren, einen Tumor im Darm festgestellt und 24Stunden später bereits operiert.
Jetzt heißt es Daumen drücken, damit Beide wieder gesund werden.
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Eine traurige Geschichte.

Die kleinen Welpen etwa 4 Wochen alt sind kaum auf der Welt und schon Waisenkinder, denn ihre Mutter wurde zusammen mit zwei anderen freilaufenden Hündinnen vergiftet. Obwohl wir sofort mit ihnen zum Tierarzt sind, kam jede Hilfe zu spät.

Jetzt kümmern wir uns um die 6 kleinen Fellknäul die zum Glück schon an feste Nahrung gewöhnt sind.

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Bekämpfung der Überpopulation von Strassenhunden.

Gestern waren mit dem Betäubungsgewehr im Stahlwerk, am Strand und im Ananasfeld unterwegs um Hunde zu fangen, zu kastrieren und zu impfen. In diesem Jahr haben wir mit unserem Kastrationsteam bereits 801 Kastrationen in unserer Gegend bewältigt, davon 494 Hunde und 307 Katzen. Die Streuner können sich jetzt nicht mehr vermehren und somit wird die Population von freilaufenden Hunden nachhaltig reduziert.

Tausend Dank an die Stiftung Tierbotschafter.ch für die Finanzierung des Kastrationsprojektes gemäß TN&R zum Wohle der Tiere.
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Unsere kleine Tierklinik für Streuner

Ein halbes Jahr ist nun seit Baubeginn vergangen. Die Arbeiten gehen jetzt langsam dem Ende entgegen. Heute ist noch kräftig Aufräum- und Putztag und Nachbesserungen werden auch noch erledigt.  Einen großen Reiskocher habe ich auch besorgt. Hoffe, dass kommende Woche die Fensterbauer und Elektriker für das Untergeschoss kommen.
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Wieder einmal eine tierische Erfolgsgeschichte

Das ist ein gutes aktuelles Beispiel einer gelungen Tierrettung mit Happy End.
Vor einigen Wochen fanden wir diese Hündin am Aquarium in der Provinzhauptstadt Prachuap Khiri Khan. Der haarlosen Körper voller schmerzhafter Räude und auch noch einen großen Tumor am Geschlechtsteil (TVT). Ein Bild des Grauens. Die Essensverkäufer fütterten die Hündin zwar und sie durfte auch im trockenen schlafen, doch keiner konnte sie anfassen, denn die infizierte Haut ist sehr empfindlich und scherzhaft. Mir blieb keine andere Wahl als das Tier mit einem Betäubungspfeil einzufangen.
Die Lehrerin Daeng aus Ban Krut (ein sehr engagiertes Teammitglied) nahm sich der Hündin an und nach vielen Chemotherapien konnten wir sie kastrieren und durch Medikamente ging auch die Räude zurück. Sieht sie jetzt nicht prächtig aus?
Danke an die Lehrerin Daeng für ihre grossartige Pflegearbeit.
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7-Eleven Hunde

Heute kamen 2 neue Hündinnen vor das 7-Eleven Geschäft in der Stadtmitte von Bangsaphan an dem auch schon, wie überall in Thailand, freilaufendende Hunde herumliegen um den kühlen Luftzug zu geniessen der jedes Mal beim Öffnen der Tür herausweht. So mancher Kunde gibt auch kleine Häppchen an die sogenannten „7-Eleven Hunde“. Beide „Neuzugänge“ waren läufig oder hatten die Läufigkeit gerade hinter sich.
Wir mussten also schnell handeln und beschlossen sie zum Kastrieren und impfen einzufangen. Während eine der Hündinnen  sich anfassen lies, musste ich die andere (schwarz/weiss) mit dem Betäubungsgewehr demobilisieren. Unser Tierarzt kam sofort um zu kastrieren. Die schwarz weisse war bereits in der ersten Woche trächtig und die andere hatte einen Tumor an den Eierstöcken der gleich mit der Operation entfernt wurde. Sie können sich jetzt bei uns erst mal von der OP erholen.

Insgesamt konnten wir heute 6 Streuner kastrieren.

Vielen Dank an unser tolles Team und an die Tierbotschafter in der Schweiz
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Chook Dee – eine Erfolgsgeschichte

Chook Dee,
der am 13.08.2016 schwer verunfallte junge Rüde (etwa 1 Jahr alt) mit ausgekugeltem Hüftgelenk und multiplen Beckenbruch, geht es seit seiner OP am 16.08.2016 täglich besser. Er kann wieder laufen, versucht hochzuspringen und kann auch wieder mit dem Schwanz wedeln, wobei er sich immer noch schonen muss. Heute darf er zum ersten mal mit den Anderen zusammen sein und er hat gezeigt, dass er sich in der Gruppe gut einfinden kann.
Natürlich braucht er während der noch andauernden Reha viel Massage und Training.
Wie ihr vielleicht schon gehört habt, vergeben wir für ausgewählte Tiere auch eine Patenschaft für 25 Euro im Monat, damit sind die wesentlichen weiteren Kosten gedeckt, denn bereits die Operation in der Tierklinik hat rund 800,00 Euro gekostet.
Chook Dee soll nicht wieder auf die gefährliche Strasse zurück und daher suchen wir für ihn einen Paten der mit einem monatlichen Beitrag an seinem weiteren Wohl mitwirken möchte.
Jeder Pate bekommen selbstverständlich neben einer Patenschaftsbestätigung auch regelmäßig Berichte mit Bildern über das Wohlergehen seines Patenhundes. Eine Patenschaft ist an keine weiteren Pflichten gebunden und gilt zunächst für ein Jahr. Wer Näheres wissen möchte der schreibe uns bitte eine email an hundehilfe-thailand@gmx.de oder eine Nachricht über FB.

UPDATE:
Chook Dee ist ein richtiger Glückspilz, denn er hat jetzt bereits eine liebe Patin gefunden. Herzlichen Dank an Karin in der Schweiz.
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Junger Rüde vom Auto angefahren

Ein Unfall wie er täglich auf den Strassen von Thailand vorkommt erwischte am späten Freitagabend auch diesen jungen herrenlosen Rüden in Bangsaphan. Feuerwerkskörper wurden zu Ehren des Geburtstages der Königin gezündet und dabei ist er aus Panik in ein Auto gerannt. Unsere Helfer nahmen ihn vom Strassenrand und reinigten sein völlig, durch den Regen durchnässtes und vom Schlamm verschmiertes Fell und brachten ihn zum örtlichen Tierarzt. Dabei wurde Pa in die Hand gebissen, da der arme „ChookDee“ („viel Glück“, so haben wir ihn genannt) grosse Schmerzen hatte. Schon schnell war klar er hatte im Hüftbereich mehrere Brüche und deshalb musste am Samstag morgen in der 40km. entfernten Tierarztpraxis die ersten Röntgenaufnahmen gemacht werden. Auch wenn die Aufnahmen vom altertümlichen Röntgengerät etwas unscharf waren, konnte man gut sehen, dass eine Seite der Hüfte ausgekugelt ist, auch die Hüftpfanne war auf dem Bild verschwunden, desweiteren war auf der anderen Seite noch eine Fraktur im Beckenbereich zu erkennen. ChookDee musste also nach Hua Hin in die grosse 200km entfernte Universitätsklinik zur weiteren Untersuchung und Vorbereitung für eine Operation Stationär aufgenommen werden. Das war gestern gar nicht so einfach, nachdem 4 Bomben in Hua Hin explodierten und es Tote und Verletzte gab und jetzt überall durch die Polizeikontrollen der Verkehr nur langsam vorankam und Soldaten an jeder Ecke standen. Jetzt ist ChookDee erst mal in guten Händen und wir werden sehen wie es mit ihm weitergeht.
UPDATE 14.08.2016:
Die Uniklinik hat gerade angerufen. ChookDee braucht eine Bluttransfusion wegen einer Anämie die nicht vom Unfall sondern von einer Infektion mit Blutparasiten stammt und mit der niedrigen Anzahl an roten Blutkörperchen kann er nicht operiert werden. Die Blutbank hat leider kein Blut mehr vorrätig und daher fahre ich morgen mit unserer Blutspenderin Lisa wieder die 200km nach Hua Hin. Alleine die Operation der multiplen Brüche kostet etwa 700,00 €. Wer also helfen möchte damit der arme ChookDee wieder auf die Beine kommt der kann sich gerne bei mir melden.
UPDATE 15.08.2016:
Lisa wartet bis sie zur Blutspende gerufen wird
UPDATE 16.08.2016:
Heute um 13 Uhr Ortszeit wird ChookDee operiert. wir drücken ihm die Daumen, dass er danach wieder gesund wird.
UPDATE 16.08.2016:

Die Klinik hat eben angerufen. Die OP ist gelungen und er wurde auch gleich kastriert.
UPDATE 17.08.2016:
Der tapfere ChookDee kann wieder fressen und die Blutwerte sind durch die Bluttransfusion von Lisa wieder besser geworden. Wenn er sich weiter so gut erholt, dann wird er am kommenden Wochenende zur Reha in unser Refugium entlassen werden. Er wird zunächst wieder laufen lernen müssen.
UPDATE 20.08.2016
ChookDee ist aus der Klinik entlassen und ihm schmeckt es schon wieder, besonders knupriges Hühnchenfleisch. Auf seinem Rücken zeugen eine gut 10cm lange und an der Hüfte eine 5cm Narbe von der großen Operation. Die kommenden Tage bekommt er Bewegungstherapie und auch die Wunden müssen täglich gereinigt werden.
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UPDATE 21.08.2016:
Die OP-Wunden müssen täglich gereinigt werden. Ich gebe ihm Schmerzmittel, damit er dabei entspannt ist. Er frisst gut und lässt sich gerne kraulen.
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Lisa die Blutspenderin


ChookDee haengt an einer Infustion und bekommt Schmerzmittel. In etwa einer Stunde bekommt er das Blut von Lisa.
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Auffangstation – Refugium

Unser Tierschutzteam hat sich ins Zeug gelegt und heute Spenden für den Bau der Basisstation gesammelt.

Bereits steht das 2-stöckige Häuschen auf dem Auffang-Refugium und ist fast fertig. Jetzt fehlt noch das eigentliche Herzstück: der Kastrationsraum, die Zwinger, Futterküche und Lagerraum.

Wer hilft mit?
Leider ist noch nicht die ganze Finanzierung abgedeckt. Was zudem konkret in der jetzigen Phase noch fehlt ist u.a.:
1.) Ein stabiler Behandlungstisch aus Edelstahl mit Ablauf für die Behandlung der Notfälle.
2.) Gehege und Notfallzwinger sowie weitere Abtrennungen für
den Sandplatz für die gelähmten Hunde.
3.) Trockene Schlafplätze für die Regenzeit.
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Flugpaten gesucht

Wer fliegt ab September 2016 von Bangkok nach Frankfurt, Stuttgart oder München und kann als Flugpate 2 Hunde mitnehmen. Vorzugsweise Direktflüge oder mit kurzen Umsteigezeiten. Wobei zu bedenken ist, dass Arabische Airlines mehrheitlich keine Hunde transportieren.
Den Flugpaten entstehen dadurch weder Kosten noch irgendwelche weiteren Verpflichtungen oder Verzögerungen auf der Reise. Wir übernehmen selbstverständlich alle Kosten für die zusätzliche Buchung der Tiere und kümmern uns um alle notwendigen Dokumente. Die Vierbeiner werden von uns in Flugboxen mit allen Papieren zum Abflugschalter der Fluggesellschaft gebracht und danach am Sondergepäckschalter aufgegeben. Nach der Ankunft in Deutschland müsst ihr lediglich am Sondergepäckschalter, der sich für gewöhnlich ganz in der Nähe des Gepäckbandes befindet, die Hunde in ihren Transportboxen übernehmen und mit dem normalen Reisegepäck in den Ankunftsbereich zu unseren Helfern bringen.
Wer also helfen möchte, dass Hunde zu ihrem neuen Besitzer kommen können, der kann sich per email hundehilfe-thailand@gmx.de bei uns melden, alles Weitere können wir dann noch im Detail besprechen.
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Kastrationsaktionen 2016

Das Halbjahr ist noch nicht vorbei und unser unermüdliches Kastrationsteam hat es in diesem Jahr bereits auf 603 Kastrationen von Straßentieren in Thailand gebracht.
368 Hunde und 235 Katzen, davon insgesamt 528 weibliche und 75 männliche Tiere die selbstverständlich alle mit einer kompletten Schutzimpfung und Zecken bzw. Räudeprophylaxe versorgt wurden. Jedes gesunde Tier wurde gemäß TNR (http://www.tierbotschafter.ch/tnr/kastrieren-statt-toeten/) sogleich in seinen gewohnten Lebensraum zurückgebracht. Bis Ende des Jahres wie auch das Jahr davor, sind rund 1300 Kastrationen geplant, doch es werden sicherlich noch einige mehr werden.
Wir danken allen Kastrationspaten recht herzlich für ihre Hilfe zur Bekämpfung der Überpopulation von freilaufenden Tieren. Einen besonderen Dank geht an die Stiftung Tierbotschafter für die Finanzierung der flächendeckenden Kastrationsaktionen zum Wohle der Tiere.
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Sonntagsruhe auf der Baustelle

Am Sonntag wenn die Arbeiter ihren einzigen freien Tag der Woche mit ihren Familien zusammen verbringen, dann geniessen auch die vierbeinigen Bewohner des Refugiums die Ruhe um im kühlen Schatten des Rohbaus zu entspannen. Noch braucht es viel Phantasie um sich auf der Baustelle die zukünftige Tierklinik für Strassenhunde und Katzen vorzustellen. Doch schon in nur wenigen Wochen können die ersten Patienten behandelt werden, um die sich sonst niemand kümmert. Im OP werden dann auch Kastrationen, gemäß der Studie über TNR (http://www.tierbotschafter.ch/tnr/kastrieren-statt-toeten/), durchgeführt. Nachhaltigkeit ist dabei oberstes Gebot. Für die Einrichtung der Klinik sind wir dringend auf weitere Hilfen angewiesen. Für dieses Projekt könnt ihr mit eurer Spende zum Wohle der Strassentieren in Thailand unter nachfolgendem Link beitragen.

HILFE BEIM BAU DER BASISSTATION AUF UNSEREM REFUGIUM IN THAILAND

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In unserem Bautagebuch  könnt ihr den Fortschritt zeitnah miterleben und auf unserem Blog unserer Tierschutzarbeit verfolgen.
Wer uns mit einer Spende helfen möchte, der kann sich auf unserer
Internetseite oder auf der Seite der Stiftung Tierbotschafter in der Schweiz informieren.

Wir danken euch von ganzem Herzen im Namen der vielen Tiere auf den Strassen Thailands
Heike Thermann aus Bangsaphan
www.hundehilfe-thailand.de

 

Hündin mit Betäubungsgewehr demobilisiert

Auch wenn wir schon viele Hund mit Sticker Tumor (TVT) behandelt haben finden wir dennoch ab und  zu sehr scheue Hunde die diese Tumore an ihrem Geschlechtsteil mit sich tragen und somit auch eine Gefahr für ihre Artgenossen darstellen, denn das Tumorgewebe ist hochinfektiös.
So auch gestern, als ich diese Hündin mit einem Betäubungsgehwehr zur Behandlung und Chemotherapie demobilisieren musste. Wenn alles gut geht wird diese schon ältere Hündin, nach einer wiederholten wöchentlichen Chemotherapie, in etwa 4-5 Wochen geheilt sein, denn unbehandelt würde sie langsam und grausam sterben.
Hier eine Infoseite:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sticker-Sarkom
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TVT der gefährliche Sticker-Tumor, die grausame Krankheit der Strassenhunde

Eine weitere Sorge bereiten uns die derzeit im Nachbarort BanKrut und Umgebung anzutreffenden Hunde, meist Hündinnen, die sich mit einem Sticker-Tumor (TVT- transmissible venereal tumor) angesteckt haben. Dieser Tumor Überträgt sich beim Geschlechtsakt oder aber durch das Blut an der infizierten Stelle. So laufen auch Rüden mit diesem Tumor am Geschlechtsteil und an der Schnauze herum. In unserer Stadt haben wir schon unzählige Fälle erfolgreich mit einer Chemotherapie behandelt, so dass es kaum noch neue Ansteckungen gibt. Doch wir müssen auch in der Umgebung schauen, denn diese Krankheit kennt keine Grenzen. Die Chemotherapien gehen in der Regel über 4 Wochen und kosten umgerechnet 55 Euro, wobei das schon ein Sonderpreis ist. Die Heilungschancen liegen bei 99%. Im Jahr behandeln wir so rund 200 Hunde und das bedeutet Kosten von insgesamt 11.000,00 EURO. Eine Summe dir wir ohne eure Spenden nicht stemmen können. Ohne Behandlung werden die Tumore so groß wie Fußbälle und breiten sich nicht selten über den ganzen Körper aus. Die betroffenen Hunde sterben nicht nur grausam, sondernd diese Krankheit verbreitet sich auch in Windeseile in der ganzen Umgebung. Nur zusammen mit unseren flächendeckenden Kastrationsaktionen können wir auch diese Krankheit bekämpfen. Deshalb haben wir in diesem Jahr bereits 600 Hunde und Katzen auf den Straßen kastriert, damit auch die Überpopulation und damit das Leid der Tiere nachhaltig verhindert wird. Bitte unterstützt uns bei dieser Aufgabe zum Wohle der Tiere.
http://www.hundehilfe-thailand.de/help_for_dog_2_0_008.htm

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Beinamputation nach Verkehrsunfall

Die arme Hündin hatten wir gestern aufgefunden, nachdem durch ein bereits länger zurückliegender Verkehrsunfall ihr Becken gebrochen war und sie ihr Hinterbein beim Laufen so sehr am Boden schleifte, dass es bereits begonnen hatte zu verfaulen. Der Gestank von verwesendem Fleisch hat uns fast den Atem geraubt. Aufgrund der Gefahr einer Sepsis mussten wir sofort handeln und ihr Hinterbein komplett amputieren. Der Notfallzwinger ist leider noch belegt und weitere sind erst im Bau so dass ich sie vorerst bei mir in der Küche bzw. Wohnzimmer zusammen mit einem totkranken mit Blutparasiten infizierten Rüden versorgen muss. Ich hoffe sehr, dass beide Patienten überleben.S__4038712

Update 15.0502016:
Sie ist ausgeschlafen und kann gut fressen und hat schon den ersten Verbandswechsel hinter sich.
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